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Transplantationszentrum
| Übersicht |
Transplantationsambulanz |
Station 11T |
Anmeldung und Durchführung einer Transplantation |
Downloads / Formulare |
Weitere Informationen / Links |
Übersicht

PD Dr. Conny Bürk Chirurgische Leitung
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Prof. Dr. Jürgen Steinhoff Nephrologische Leitung
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Dr. Martin Nitschke Oberarzt
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Das Transplantationszentrum am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, ist eine
gemeinsame Einrichtung der Medizinischen Klinik I (Bereich Nephrologie) und der Klinik für Chirurgie.
Dies liegt an der besonderen Spezialisierung für die Nierentransplantation in Lübeck. Ein Team aus Dialyseärzten,
Nierenspezialisten und Chirurgen übernimmt daher gemeinsam die Betreuung für die uns während und nach der
Transplantation anvertrauten Patienten.
Aufgrund unserer Expertise werden in Lübeck überdurchschnittlich viele Patienten betreut, die schon die zweite,
dritte oder gar vierte Transplantation benötigen. Auch die Anzahl von Organempfängern, die bereits das 65.
Lebensjahr erreicht haben, ist überdurchschnittlich hoch.
Die erste Nierentransplantation fand in Lübeck im November 1980 statt. Inzwischen wurden ca. 1.800 Nieren
transplantiert und somit unzähligen Patienten ein Leben ohne die sonst notwendige Dialyse ermöglicht. Schon
sehr bald hat sich die Nierentransplantation nach einer Lebendspende als ein besonderer Schwerpunkt in
Lübeck entwickelt und mit gut 30 % in den letzten Jahren einen überdurchschnittlichen hohen Anteil erlangt.
Dies ist sicher auch eine Folge der erstmals – durch das Lübecker Transplantationszentrum – in Europa
eingeführten und etablierten laparoskopischen Spender-Organentnahme (»Schlüsselloch-Technik«). Wir bieten
neben der Nieren- auch die kombinierte Nieren-und Pankreas-Transplantation an.
Nähere Informationen über die Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge einer Nieren- und/oder
Pankreastransplantation finden Sie auf den folgenden Seiten.
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Transplantationsambulanz
Informationen zur Transplantationsambulanz finden Sie
hier
.
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Station 11 T
Das Transplantationszentrum des Universitätsklinikum in Lübeck ist in einem eigenen Gebäudeteil des
Zentralklinikums untergebracht. Dort befindet sich eine sogenannte intermediate care Einheit
(4 Betten, 11 T IMC) für die Zeit direkt nach der Transplantation, ein Bereich als Normalstation
(10 Betten, 11 T), die Hochschulambulanz und die Poliklinik für den Bereich Nephrologie und Transplantationsnachsorge.
Somit kann die gesamte Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge der Transplantation für Sie durch ein
einheitliches Team »unter einem Dach« durchgeführt werden. Das moderne Gebäude mit Einzel-
und Doppelzimmern wurde 2003 eingeweiht und entsprach der damaligen Empfehlung des Wissenschaftsrates,
das Nierentransplantationsprogramm in Lübeck weiter zu stärken.
Aufgrund des modernen intermediate care Bereichs unseres Zentrums besteht die Möglichkeit
alle Patienten sofort nach der Transplantationsoperation direkt auf die Station zu übernehmen.
Neben einer zentralen Monitorüberwachungen stehen alle Möglichkeiten einer Intensivstation zur Verfügung.
Hier verbringen Sie die ersten Stunden nach der Transplantation bis Sie in der Lage sind, sich wieder selber
zu versorgen.
In dem Normalbereich (11 T) unseres Zentrums werden sowohl Patienten wenige Tage nach Transplantation als
auch Patienten, die zum Beispiel zu einer Transplantationsvorbereitung kommen, betreut. Für Ihr Wohlbefinden sind
alle Zimmer mit Telefon, TV und eigenem Bad ausgestattet. In einem gemeinsamen Aufenthaltsbereich steht Ihnen
auch ein kostenloses Internet-Terminal zu Verfügung, auf Wunsch können wir Ihnen aber auch einen WLAN-Zugang
einrichten. Sobald es Ihr Gesundheitszustand erlaubt, können Sie unsere eigene Terrasse nutzen, um sich von den
Strapazen der Operation zu erholen.
Kontakt
Tel.: 0451 500-2055 (Station 11t: 24 Stunden besetzt)
Tel.: 0451 500-3297 (Organisationszentrale: ab 07:45 bis 16 Uhr besetzt)
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Anmeldung und Durchführung einer Transplantation
Die Transplantation einer Spenderniere von einem verstorbenen (hirntoten) oder lebenden Organspender
stellt nach derzeitigem Stand der modernen Medizin die beste Möglichkeit der Behandlung einer nicht
mehr ausreichenden Nierenfunktion dar. Daher muss jeder Patient, der unter einer terminalen
(dialysepflichtigen) Nierenschwäche leidet oder in absehbarer Zeit damit konfrontiert ist, von seinen
betreuenden Ärzten über die prinzipielle Möglichkeit der Transplantation aufgeklärt werden.
Nicht in allen Fällen erlaubt Ihr aktueller Gesundheitszustand allerdings diese Möglichkeit der
Nierenersatztherapie. Unabhängig davon, welche Art der Transplantation für Sie in Frage kommt, wird
jeder mögliche Organempfänger bei Eurotransplant (ET) gemeldet. ET ist eine gemeinsame Organisationszentrale
der Länder Deutschland, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Österreich, Slowenien und Kroatien, die für die
Vergabe von Organen verstorbener Patienten zuständig ist. Da das deutsche Recht der Organspende von
hirntoten Spendern den Vorrang vor einer Lebendspende einräumt (Schutz der Lebend-Spender), werden auch
Patienten, die in absehbarer Zeit eine Organtransplantation durch die Spende eines Verwandten oder nahen
Bekannten erwarten, bei ET registriert. Dafür brauchen wir von Ihnen umfangreiche medizinische Daten,
um mögliche Risiken bei der Operation und der folgenden Medikation zur Verhinderung einer möglichen
Abstoßung des Transplantates abschätzen zu können. Diese Daten stellt uns Ihr Dialysearzt bzw.
Nephrologe zu Verfügung.
Nach Eingang Ihrer Daten und der Untersuchungsergebnisse berät eine Konferenz, die aus Transplantationschirurgen,
Nephrologen (Internisten), Urologen und Immunologen besteht, über Ihre Anmeldung. Wir laden auch immer
Ihre behandelnden Ärzte ein, um Sie bei uns vorzustellen. Wenn Sie sich selbst ein Bild von unserem Zentrum
machen wollen, bevor sie endgültig auf unsere Warteliste aufgenommen werden, sind Sie jederzeit herzlich
willkommen. Bei Patienten die das 60. Lebensjahr vollendet haben oder besondere medizinische Probleme aufweisen,
wünschen wir uns dies auf jeden Fall.
Kontakt zur Anmeldung auf die Warteliste
Tel. 0451 500-3297
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Downloads / Formulare
Die derzeit gültigen Aufklärungsformulare finden Sie hier als PDF-Datei.
(Download: rechte Maustaste, Ziel speichern unter)
Aufklärung und Einwilligung zur Transplantation
( PDF)
Aufklärung für Lebendspender zur Organspende (Niere)
( PDF)
Aufklärung für ABOi (Blutgruppen inkompatible) Transplantation
( PDF)
Patientenratgeber: Tipps zur Lebensführung nach Transplantation
( PDF)
Befundbogen zur Fallvorstellung Nierentransplantation (zum Ausdrucken)
( PDF)
Befundbogen zur Fallvorstellung Nierentransplantation (Formular zum Ausfüllen am PC)
( PDF)
Organspendeausweis
( PDF)
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Weitere Informationen / Links
(Link anklicken, ein neues Fenster öffnet sich)
Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO)
Fürs Leben - Für Organspende
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Bereichsleitung
Prof. Dr. med. Jürgen Steinhoff
Transplantationsbüro:
Tel. 0451 500-3297
Rufdienst für ärztliche Kollegen:
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