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Transplantationszentrum


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Übersicht
Prof. Dr. med. Tobias Keck
Prof. Dr. Tobias Keck
Chirurgische Leitung

Prof. Dr. med. Jürgen Steinhoff
Prof. Dr. Jürgen Steinhoff
Nephrologische Leitung

Dr. med. Martin Nitschke
Dr. Martin Nitschke
Oberarzt

PD Dr. Dirk Bausch
PD Dr. Dirk Bausch
Oberarzt

Das Transplantationszentrum am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, ist eine gemeinsame Einrichtung der Medizinischen Klinik I (Bereich Nephrologie) und der Klinik für Chirurgie. Dies liegt an der besonderen Spezialisierung auf die Nierentransplantation in Lübeck. Ein Team aus Nierenspezialisten (Nephrologen) und Chirurgen übernimmt daher gemeinsam die Betreuung der uns vor, während und nach der Transplantation anvertrauten Patienten.

Aufgrund unserer Expertise werden in Lübeck überdurchschnittlich viele Patienten betreut, die schon die zweite, dritte oder gar vierte Transplantation benötigen. Auch die Anzahl von Organempfängern, die bereits das 65. Lebensjahr erreicht haben, ist bei uns überdurchschnittlich hoch.

Die erste Nierentransplantation fand in Lübeck im November 1980 statt. Inzwischen wurden ca. 2000 Nieren transplantiert und somit unzähligen Patienten ein Leben ohne die sonst notwendige Dialyse ermöglicht. Schon sehr bald hat sich die Nierentransplantation nach einer Lebendspende als ein besonderer Schwerpunkt in Lübeck entwickelt und mit gut 30–% in den letzten Jahren einen überdurchschnittlichen hohen Anteil erlangt. Dies ist sicher auch eine Folge der erstmals – durch das Lübecker Transplantationszentrum – in Europa eingeführten und etablierten laparoskopischen Spender-Organentnahme (»Schlüsselloch-Technik«). Seit 2008 führen wir regelmäßig auch Lebendspende-Nierentransplantationen bei nicht passender Blutgruppe durch (AB0-inkompatibel). Insgesamt konnten bei uns schon über 300 Nierentransplantationen durch eine Lebend-Organspende realisiert werden. Wir bieten neben der Nieren- auch die kombinierte Nieren- und Pankreas-Transplantation an.

Nähere Informationen über die Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge einer Nieren- und/oder Pankreastransplantation finden Sie auf den folgenden Seiten.

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Transplantationsambulanz
Informationen zur Transplantationsambulanz finden Sie hier.

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Station 11 T
Das Transplantationszentrum des Universitätsklinikum in Lübeck ist in einem eigenen Gebäudeteil des Zentralklinikums untergebracht. Dort befindet sich eine sogenannte intermediate care Einheit (4 Betten, 11 T IMC) für die Zeit direkt nach der Transplantation, ein Bereich als Normalstation (10 Betten, 11 T), die Hochschulambulanz und die Poliklinik für den Bereich Nephrologie und Transplantationsnachsorge.

Transplantationszentrum - Station 11t         Transplantationszentrum - Station 11t         Transplantationszentrum - Station 11t

Somit kann die gesamte Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge der Transplantation für Sie durch ein einheitliches Team »unter einem Dach« durchgeführt werden. Das moderne Gebäude mit Einzel- und Doppelzimmern wurde 2003 eingeweiht und 2015 nach Umbaumaßnahmen gründlich renoviert und modernisiert.

Aufgrund des modernen intermediate care Bereichs unseres Zentrums besteht die Möglichkeit alle Patienten sofort nach der Transplantationsoperation direkt auf die Station zu übernehmen. Neben einer zentralen Monitorüberwachungen stehen alle Möglichkeiten einer Intensivstation zur Verfügung. Hier verbringen Sie die ersten Stunden nach der Transplantation bis Sie in der Lage sind, sich wieder selber zu versorgen.

In dem Normalbereich (11 T) unseres Zentrums werden sowohl Patienten wenige Tage nach Transplantation als auch Patienten, die zum Beispiel zu einer Transplantationsvorbereitung kommen, betreut. Für Ihr Wohlbefinden sind alle Zimmer mit Telefon, TV und eigenem Bad ausgestattet. In einem gemeinsamen Aufenthaltsbereich steht Ihnen auch ein kostenloses Internet-Terminal zur Verfügung, auf Wunsch können wir Ihnen aber auch einen WLAN-Zugang einrichten. Sobald es Ihr Gesundheitszustand erlaubt, können Sie unsere eigene Terrasse nutzen, um sich von den Strapazen der Operation zu erholen.

Kontakt
Tel.: 0451 500-2055 (Station 11T: 24 Stunden besetzt)
Tel.: 0451 500-3297 (Organisationszentrale: ab 07:45 bis 16 Uhr besetzt)

Transplantationszentrum - Station 11t       Transplantationszentrum - Station 11t       Transplantationszentrum - Station 11t

Weitere Informationen zu den »Stationen der Medizinischen Klinik I« finden Sie hier.

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Anmeldung und Durchführung einer Transplantation
Die Transplantation einer Spenderniere von einem verstorbenen (hirntoten) oder lebenden Organspender stellt nach derzeitigem Stand der modernen Medizin die beste Möglichkeit der Behandlung einer nicht mehr ausreichenden Nierenfunktion dar. Daher muss jeder Patient, der unter einer terminalen (dialysepflichtigen) Nierenschwäche leidet oder in absehbarer Zeit damit konfrontiert ist, von seinen betreuenden Ärzten über die prinzipielle Möglichkeit der Transplantation aufgeklärt werden.

Nicht in allen Fällen erlaubt Ihr aktueller Gesundheitszustand allerdings diese Möglichkeit der Nierenersatztherapie. Unabhängig davon, welche Art der Transplantation für Sie in Frage kommt, wird jeder mögliche Organempfänger bei Eurotransplant (ET) gemeldet. ET ist eine gemeinsame Organisationszentrale der Länder Deutschland, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Österreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn, die für die Vergabe von Organen verstorbener Patienten zuständig ist. Da das deutsche Recht der Organspende von hirntoten Spendern den Vorrang vor einer Lebendspende einräumt (Schutz der Lebend-Spender), werden auch Patienten, die in absehbarer Zeit eine Organtransplantation durch die Spende eines Verwandten oder nahen Bekannten erwarten, bei ET registriert. Dafür brauchen wir von Ihnen umfangreiche medizinische Daten, um mögliche Risiken bei der Operation und der folgenden Medikation zur Verhinderung einer möglichen Abstoßung des Transplantates abschätzen zu können. Diese Daten stellt uns Ihr Dialysearzt bzw. Nephrologe zu Verfügung.

Nach Eingang Ihrer Daten und der Untersuchungsergebnisse berät eine Konferenz, die aus Transplantationschirurgen, Nephrologen (Internisten), Urologen und Immunologen besteht, über Ihre Anmeldung. Wir laden auch immer Ihre behandelnden Ärzte ein, um sie bei uns vorzustellen. Wenn Sie sich selbst ein Bild von unserem Zentrum machen wollen, bevor Sie endgültig auf unsere Warteliste aufgenommen werden, sind Sie jederzeit herzlich willkommen. Bei Patienten, die das 60. Lebensjahr vollendet haben oder besondere medizinische Probleme aufweisen, wünschen wir uns dies auf jeden Fall.

Bitte nutzen Sie auch die auf dieser Seite hinterlegten Formulare und Informationsschreiben (als PDF zu öffnen und auszudrucken), um sich weiter zu informieren.

Kontakt zur Anmeldung auf die Warteliste
Tel. 0451 500-3297
Fax 0451 500-6579

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Downloads / Formulare
Die derzeit gültigen Aufklärungsformulare finden Sie hier als PDF-Datei.
(Download: rechte Maustaste, Ziel speichern unter)

 Patienteninformation Anmeldung zur Nierentransplantation  ( PDF)
 Aufklärung und Einwilligung zur Transplantation  ( PDF)
 Aufklärung für Lebendspender zur Organspende (Niere)  ( PDF)
 Aufklärung für ABOi (Blutgruppen inkompatible) Transplantation  ( PDF)
 Patientenratgeber: Tipps zur Lebensführung nach Transplantation  ( PDF)
 Befundbogen zur Fallvorstellung Nierentransplantation (zum Ausdrucken)   ( PDF)
 Befundbogen zur Fallvorstellung Nierentransplantation (Formular zum Ausfüllen am PC)   ( PDF)
 Organspendeausweis  ( PDF)

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Weitere Informationen / Links
(Link anklicken, ein neues Fenster öffnet sich)

Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO)
Fürs Leben - Für Organspende

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Förderverein / Spendenaufruf
Alle Spenden gehen zu 100 % zu Gunsten der Nierentransplantation in Lübeck.

Verein der Freunde und Förderer der Organtransplantation
an der Medizinischen Universität Lübeck e.V.

c/o Prof. Lutz Fricke (1. Vorsitzender)
Ratzeburger Allee 160, 23562 Lübeck

Spendenkonto
Santander Bank
BLZ: 50033300, Kontonr.: 1403723000
IBAN: DE32 5003 3300 1403 7230 00
BIC: SCFBDE33XXX

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Bereichsleitung
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Prof. Dr. med. Tobias Keck

Transplantationsbüro:
Tel. 0451 500-3297
Fax 0451 500-6579

Rufdienst für ärztliche Kollegen:
Nephrologischer Rufdienst