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Transplantation


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Transplantationszentrum

Liebe Besucherin, lieber Besucher,
das Transplantationszentrum am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H), Campus Lübeck ist eine gemeinsame Einrichtung der Medizinischen Klinik I, Abteilung Nephrologie und der Klinik für Chirurgie. Dies liegt an der besonderen Spezialisierung für die Nierentransplantation in Lübeck. Ein Team aus Nephrologen (Dialyseärzte, Nierenspezialisten) und Chirurgen übernimmt daher gemeinsam die Betreuung vor, während und nach der Transplantation für die uns anvertrauten Patienten. Aufgrund dieser Spezialisierung und Expertise werden in Lübeck überdurchschnittlich viele Patienten, die schon die zweite, dritte, oder gar vierte Transplantation benötigen, betreut. Auch die Anzahl von Organempfänger, die bereits das 65. Lebensjahr erreicht haben, ist überdurchschnittlich hoch.

Die erste Nierentransplantation in Lübeck fand am 4. November 1980 statt, im November 2007 wurde die 1500. Niere transplantiert. Mit inzwischen ca. 80 Transplantationen pro Jahr gehören wir zu den 10 größten deutschen Zentren. Eine besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Transplantation von Nieren von lebenden Organspendern (Nieren-Lebendspende Transplantation). Hier haben wir einen Anteil von ca. 25 % aller Transplantationen pro Jahr und liegen damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Dies ist sicher auch dem bei uns ausschließlich praktizierten Verfahren der sehr schonenden laparoskopischen (»Schlüsselloch-Technik«) Spender-Organentnahme zu verdanken. Wir bieten neben der Nieren- auch die kombinierte Nieren-Pankreas- (Bauchspeicheldrüse) Transplantation für Patienten aus dem gesamten norddeutschen Raum an.

Nähere Informationen über die Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge einer Nieren-/ Pankreastransplantation finden Sie auf diesen Seiten des Transplantationszentrums. Gerne stehen wir Ihnen darüberhinaus auch telefonisch oder bei einem persönlichen Vorstellungstermin für Fragen zur Verfügung.

Ihre

PD Dr. med. C. Bürk Prof. Dr. med. J. Steinhoff Dr. med. M. Nitschke
Chirurgische LeitungNephrologische LeitungOberarzt




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Vorstellung des Zentrums
Station 11t / IMC-Bereich
Das Transplantationszentrum des Universitätsklinikum in Lübeck ist in einem eigenen Gebäudeteil des Zentralklinikums untergebracht. Dort befindet sich eine sogenannte intermediate care Einheit (4 Betten, 11t IMC) für die Zeit direkt nach der Transplantation, ein Bereich als Normalstation (10 Betten, 11t), die Hochschulambulanz und die Poliklinik für den Bereich Nephrologie und Transplantationsnachsorge.

Transplantationszentrum - Station 11t         Transplantationszentrum - Station 11t         Transplantationszentrum - Station 11t

Somit kann die gesamte Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge der Transplantation für Sie durch ein einheitliches Team »unter einem Dach« durchgeführt werden. Das moderne Gebäude mit Einzel- und Doppelzimmern wurde 2003 eingeweiht und entsprach der damaligen Empfehlung des Wissenschaftsrates, das Nierentransplantationsprogramm in Lübeck weiter zu stärken.

Aufgrund des modernen intermediate care Bereichs unseres Zentrums besteht die Möglichkeit alle Patienten sofort nach der Transplantationsoperation direkt auf die Station zu übernehmen. Neben einer zentralen Monitorüberwachungen stehen alle Möglichkeiten einer Intensivstation zur Verfügung. Hier verbringen Sie die ersten Stunden nach der Transplantation bis Sie in der Lage sind, sich wieder selber zu versorgen.

In dem Normalbereich (11t) unseres Zentrums werden sowohl Patienten wenige Tage nach Transplantation als auch Patienten, die zum Beispiel zu einer Transplantationsvorbereitung kommen, betreut. Für Ihr Wohlbefinden sind alle Zimmer mit Telefon, TV und eigenem Bad ausgestattet. In einem gemeinsamen Aufenthaltsbereich steht Ihnen auch ein kostenloses Internet-Terminal zu Verfügung, auf Wunsch können wir Ihnen aber auch einen WLAN-Zugang einrichten. Sobald es Ihr Gesundheitszustand erlaubt, können Sie unsere eigene Terrasse nutzen, um sich von den Strapazen der Operation zu erholen.

Kontakt
Tel.: 0451/500-2055 (Station 11t: 24 Stunden besetzt)
Tel.: 0451/500-3297 (Organisationszentrale: ab 07:45 bis 16 Uhr besetzt)

Transplantationszentrum - Station 11t       Transplantationszentrum - Station 11t       Transplantationszentrum - Station 11t


Transplantationsambulanz / Poliklinik
Wenn Sie nach erfolgreicher Transplantation unser Zentrum verlassen, erfolgt die weitere Betreuung gemeinsam durch Ihre bisherige Dialysepraxis und unsere Ärztinnen und Ärzte der Transplantationsambulanz. Dafür haben wir eine ermächtigte Ambulanz, die sich nur auf die Nachsorge von nierentransplantierten Patienten spezialisiert hat. In dieser Ambulanz steht Ihnen ein eingespieltes Team aus Ärztinnen und Schwestern zur Seite, die schon viele Jahre Erfahrung in der Betreuung von organtransplantierten Patienten haben. Zudem kann aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft zur Station 11t des Transplantationszentrums ihre Nachsorge in enger Absprache mit den für Sie bis zur Entlassung zuständigen Ärztinnen und Ärzten erfolgen (»Transplantation aus einer Hand«). So können wir ohne die oft befürchteten Probleme einer großen Universitätsklinik ganz individuell auf Ihre – sicher nicht immer ganz einfache – Krankheitsgeschichte eingehen.

Über unsere Poliklinik können Sie sich auch jederzeit zu einem Informationsgespräch zur Transplantation bei uns anmelden, wenn Ihr Dialysearzt Sie zur Nierentransplantation vorschlagen möchte. Zudem bieten wir auch Gespräche zur Planung einer eventuellen Lebend-Nierenspende Transplantation an. Hierbei bieten wir alle zurzeit erdenklichen Möglichkeiten für Sie an inklusive cross-over Lebendspende und AB0 Blutgruppen inkompatible Transplantation.


Kontakte / Terminvergabe
Transplantationsnachsorge:                      Tel. 0451/500-6339
Nephrologische Hochschulambulanz:     Tel. 0451/500-6339
Anmeldung zur Nierentransplantation:     Tel. 0451/500-3297
Lebend-Nierenspende Transplantation:  Tel. 0451/500-3297


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Nierentransplantation
Anmeldung / Durchführung
Die Transplantation einer Spenderniere von einem verstorbenen (hirntoten) oder lebenden Organspender stellt nach derzeitigem Stand der modernen Medizin die beste Möglichkeit der Behandlung einer nicht mehr ausreichenden Nierenfunktion dar. Daher muss jeder Patient, der unter einer terminalen (dialysepflichtigen) Nierenschwäche (-insuffizienz) leidet oder in absehbarer Zeit damit konfrontiert ist, von seinen betreuenden Ärzten über die prinzipielle Möglichkeit der Transplantation aufgeklärt werden.

Nicht in allen Fällen erlaubt Ihr aktueller Gesundheitszustand allerdings diese Möglichkeit der Nierenersatztherapie. Unabhängig davon, welche Art der Transplantation für Sie in Frage kommt, wird jeder mögliche Organempfänger bei Eurotransplant (ET) gemeldet. ET ist eine gemeinsame Organisationszentrale der Länder Deutschland, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Österreich, Slowenien und Kroatien, die für die Vergabe von Organen verstorbener Patienten zuständig ist. Da das deutsche Recht der Organspende von hirntoten Spendern den Vorrang vor einer Lebendspende einräumt (Schutz der Lebend-Spender) werden auch Patienten, die in absehbarer Zeit eine Organtransplantation durch die Spende eines Verwandten oder nahen Bekannten erwarten, bei ET registriert. Dafür brauchen wir von Ihnen umfangreiche medizinische Daten, um mögliche Risiken bei der Operation und der folgenden Medikation zur Verhinderung einer möglichen Abstoßung des Transplantates, abschätzen zu können. Diese Daten stellt uns Ihr Dialysearzt / Nephrologe zu Verfügung, dafür können Sie sich hier unser Anmeldeformular herunterladen.

Nach Eingang Ihrer Daten und Untersuchungsergebnisse berät eine Konferenz, die aus Transplantationschirurgen, Nephrologen (Internisten), Urologen und Immunologen besteht über Ihre Anmeldung. Wir laden auch immer Ihre behandelnden Ärzte ein, um Sie bei uns vorzustellen. Wir freuen uns besonders, wenn Sie sich selbst ein Bild von unserem Zentrum machen wollen, bevor sie endgültig auf unsere Warteliste aufgenommen werden. Bei Patienten die das 60. Lebensjahr vollendet haben oder besondere medizinische Probleme haben, wünschen wir uns dies auf jeden Fall.

Kontakt zur Anmeldung auf die Warteliste
Tel.: 0451/500-3297



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Downloads / Formulare
Hier werden die derzeit gültigen Aufklärungsformulare als PDF-Dateien zur Verfügung gestellt.
(Download: rechte Maustaste, Ziel speichern unter)

 Aufklärung und Einwilligung zur Transplantation  ( PDF)
 Aufklärung für Lebendspender zur Organspende (Niere)  ( PDF)
 Aufklärung für ABOi (Blutgruppen inkompatible) Transplantation  ( PDF)
 Patientenratgeber: Tipps zur Lebensführung nach Transplantation  ( PDF)
 Befundbogen zur Fallvorstellung Nierentransplantation (zum Ausdrucken)   ( PDF)
 Befundbogen zur Fallvorstellung Nierentransplantation (Formular zum Ausfüllen am PC)   ( PDF)
 Organspendeausweis  ( PDF)
Organspendeausweis




Links / Weitere Informationen zum Thema
(Link anklicken, ein neues Fenster öffnet sich)

 Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 
 Fürs Leben - Für Organspende 
Fürs Leben - Für Organspende

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Bereichsleitung
Prof. Dr. med. Jürgen Steinhoff
Prof. Dr. med.
Jürgen Steinhoff

Lebenslauf ( PDF)
juergen.steinhoff@uksh.de

Sekretariat
Frau Ines Hermann
Tel.: 0451/500-2366
Fax: 0451/500-6566
ines.herrmann@uksh.de

Oberärzte
Dr. med. Martin Nitschke
Dr. med. Martin Nitschke
Lebenslauf (  PDF)
martin.nitschke@uksh.de

Dr. med. Sven Süfke
Dr. med. Sven Süfke
sven.suefke@uksh.de

Dr. med. Christian S. Haas
Dr. med. Christian S. Haas
Lebenslauf (  PDF)
christian.haas@uksh.de